Im Rahmen von MPS-ABC arbeiten wir mit einem Umweltindikatorensystem für die Registrierung von Pflanzenschutzmitteln, auch bekannt unter dem Namen MPS-MIND. MPS-MIND unterscheidet Pflanzenschutzmittel nach ihren Umweltauswirkungen und stuft sie in die Kategorien Weiß, Grün, Orange oder Rot ein.
Für weitere Erläuterungen zu MPS-MIND können Sie das „Informationsdokument MPS-MIND“ zu Rate ziehen.
Optimierte Methodik
Ab der Erfassungsperiode 5/2025 wird die Methodik zur Berechnung der Punktzahl, die für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vergeben wird, optimiert. Mit dieser überarbeiteten Methodik wollen wir die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt weiter verringern – ein wichtiger Schritt, um den Sektor noch nachhaltiger zu machen.
Die Art und Weise, wie der Verbrauch von grün, orange und rot kategorisierten Stoffen und die entsprechenden Standards bei der Qualifizierung berücksichtigt werden, wurde angepasst.
In den letzten Jahren hat der Verbrauch von „grün“ eingestuften Mitteln zugenommen, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass „orange“ und „rot“ kategorisierte Mittel immer häufiger verboten werden. Gleichzeitig enthalten neu zugelassene Mittel zunehmend Wirkstoffe der grünen Kategorie. Mit der Einführung einer neuen Berechnungsmethode gehen wir auf diese Veränderungen ein, so dass MPS-ABC zu einer nachhaltigeren Kulturpraxis beiträgt.
Was ändert sich?
Die neue Methode zur Vergabe von Punkten besteht aus zwei Teilen:
- Gewichtung der Wirkstoffe:
• Grüne, orange und rote Wirkstoffe erhalten eine spezifische Bewertung. Grüne Wirkstoffe zählen 1 Mal, orange Wirkstoffe zählen 1,5 Mal und rote Wirkstoffe zählen 2,4 Mal.
• Stoffe mit stärkeren Umweltauswirkungen (orange und rot) fallen mehr ins Gewicht als grüne Stoffe. - Zusammenlegung von Standards:
• Die Standards für die verschiedenen Farbkategorien werden zusammengefasst.
• Statt einer getrennter Punktzahl pro Farbkategorie wird für den Pflanzenschutz eine Gesamtpunktzahl ermittelt.
Für jeden Wirkstoff wird zur Folgenabschätzung ein MIND-Impact-Score errechnet, wobei der exzessive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln einen größeren Einfluss auf die Endpunktzahl hat. Auf diese Art und Weise soll der nachhaltige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gefördert und erkennbar belohnt werden.
Berechnung und Qualifikation
Ab dem 19. Mai 2025 können Sie die neue Berechnung und Ihre neue Qualifikationseinstufung im Kundenportal sehen. Auch das Layout der Pflanzenschutzgrafiken und -tabellen wurde verändert.
Eine ausführlichere Erläuterung der optimierten Methodik und der Berechnung finden Sie hier.
Vor über 30 Jahren begann mein Weg bei MPS mit einer Stellenanzeige in der Zeitung. Nach der Geburt meiner Tochter war ich wieder auf der Suche nach einer Arbeit und kam in die Abteilung für Dateneingabe. Damals wurden alle Daten noch manuell von Papierformularen eingegeben. Seitdem habe ich miterlebt, wie die Organisation gewachsen ist und sich verändert hat, und habe mich selbst mit ihr weiterentwickelt.Heute arbeite ich in der Abteilung Service & Support. Kein Tag ist wie der andere: Mal helfe ich einem Kunden bei Fragen zur Datenerfassung, mal denke ich bei Anforderungen der Versteigerung oder der UO mit. Gerade diese Abwechslung und der persönliche Kontakt mit Kunden machen meine Arbeit jeden Tag aufs Neue interessant.
2008 kam ich über eine Zeitarbeitsfirma als Sekretärin zu MPS. Danach war ich in verschiedenen Funktionen bei MPS und MPS-ECAS tätig, unter anderem im Serviceteam und als Planerin. 2018 verließ ich die Organisation für einige Zeit, kehrte aber 2023 als Backoffice-Mitarbeiterin zu MPS-ECAS zurück. Das Team ist einfach zu nett und die Welt des Zierpflanzenbaus so innovativ, dass es mich immer wieder dorthin zog. Kurz darauf begann ich bei MPS als Koordinatorin Niederlande.Keine Woche ist wie die andere. Montag ist mein fester Bürotag. Dann finden die meisten Besprechungen statt und wir starten gemeinsam in die Woche. Dienstags plane ich häufig Besuche ein, die etwas weiter entfernt sind. Dann bin ich den ganzen Tag unterwegs, um Zierpflanzenbaubetriebe und Handelsunternehmen zu unterstützen und zu beraten. Mittwochs und donnerstags arbeite ich von zu Hause aus oder habe Termine in der näheren Umgebung. Dann beschäftige ich mich mit E-Mails, Telefongesprächen, Akquise und anderen Aufgaben. Außerdem besuche ich regelmäßig Messen, betreue den MPS-Stand oder nehme an Veranstaltungen und Besprechungen teil. Kurz gesagt: Langweilig wird es nie.
Im letzten Jahr meines Studiums der Umweltwissenschaften kam ich für ein Praktikum zu MPS. Das Praktikum gefiel beiden Seiten so gut, dass ich anschließend bleiben konnte. Das fühlte sich wie ein ganz natürlicher Schritt an, weil ich mich hier sofort wohlfühlte und die Möglichkeit bekam, mich weiterzuentwickeln.Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich arbeite an verschiedenen Projekten und Produkten, führe Untersuchungen und Analysen durch und denke über praktische Lösungen mit. Außerdem betreue ich verschiedene Systeme, unterstütze Kunden bei komplexen fachlichen Fragen und arbeite mit externen Partnern zusammen. Gerade diese Kombination macht meine Arbeit interessant und sorgt dafür, dass keine Woche wie die andere ist.
Über einen Freund, der im Schülerteam von MPS arbeitete, kam ich zu MPS. Während meines Studiums der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb arbeitete ich weiterhin hier und am Ende meines Studiums, im Jahr 2004, fragte mich MPS, ob ich fest angestellt werden möchte. Das erschien mir eine gute Chance und inzwischen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen.Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht meine Arbeit so interessant. Einen großen Teil meiner Woche verbringe ich mit Projektbesprechungen und damit, Wünsche aus der Organisation in praktische Lösungen zu übersetzen. Ein fester Termin ist der Donnerstagnachmittag, den ich gemeinsam mit einem Kollegen dafür reserviere, MPS jede Woche um 1 % besser zu machen. Wir experimentieren zum Beispiel mit KI, entwickeln Prototypen, verbessern Prozesse oder arbeiten neue Ideen aus. Das Ziel ist immer, intelligenter zu arbeiten und mehr Mehrwert für Kollegen, Kunden und die Organisation zu schaffen.