Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt im Zierpflanzenbau immer weiter an Bedeutung. Mit der aktualisierten Version des HortiFootprint Calculator können Gartenbaubetriebe die Auswirkungen ihrer Produkte auf die Umwelt berechnen und ermitteln, wie sie nachhaltiger produzieren können, um den immer strengeren Umweltauflagen gerecht zu werden. Neben der einfachen Bedienung und den detaillierten Lebenszyklusanalysen (LCA) bietet der neue HortiFootprint Calculator einige Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion.
Der HortiFootprint Calculator bewertet die Umweltbelastung von Topfpflanzen und Schnittblumen während ihres gesamten Lebenszyklus. Die Lebenszyklusanalyse (LCA) umfasst die 16 Einflussfaktoren und alle 8 Lebensphasen von Zierpflanzenprodukten, wie sie im FloriPEFCR-Standard definiert sind. Während bei der Vorgängerversion der Schwerpunkt auf den CO2-Emissionen und einigen grundlegenden Aspekten in Bezug auf die Umweltauswirkungen gelegt wurde, berücksichtigt der neue HortiFootprint Calculator ein breiteres Spektrum von Umweltthemen, wie Klimawandel, Flächennutzung und Wasserverbrauch. Im Gegensatz zum vorherigen HortiFootprint Calculator werden die Umweltauswirkungen pro Produkt berechnet und nicht die Auswirkungen der gesamten Produktion eines Betriebes.
Außerdem wurde die Benutzeroberfläche des HortiFootprint Calculator aktualisiert und vereinfacht. Die Daten werden über ein einfaches Tool bereitgestellt, und ein Dashboard bietet eine deutliche Übersicht über die verschiedenen Produktionsketten, wobei Energiequellen, Verpackungsmaterialien, Transportoptionen und Rohstoffe in die Berechnungen einbezogen werden. Der neue HortiFootprint Calculator stellt dem Nutzer ein umfassendes Dashboard in einem leicht verständlichen und optisch ansprechenden Format zur Verfügung, das es ermöglicht, die Daten aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Zusätzlich kann auf dem Dashboard eine Tabellenansicht aufgerufen werden, die alle 16 Einflussfaktoren und die 8 Lebensphasen der Produkte auf einen Blick zeigt.
Winny van Adrichem–van Heijningen, Sales Manager LetsGrow.com: „Nachhaltigkeit spielt im Gartenbau eine immer wichtigere Rolle, aus diesem Grund sind wir stolz, jetzt die neue Version des HortiFootprint Calculator vorstellen zu können. Durch die Einhaltung der FloriPEFCR-Regeln und die vollständige Berücksichtigung aller Einflussfaktoren und Lebenszyklusstadien, erhalten die Produzenten von uns mehr Aufschluss darüber, wie sie den ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte reduzieren können. Dank der Anbindung an MPS wird die Berechnung wirklich einfach und kann von den Produzenten bei Bedarf mehrmals im Jahr durchgeführt werden. LetsGrow.com setzt sich weiterhin für datengesteuerte Echtzeitlösungen ein, die unseren Nutzern helfen, fundierte Entscheidungen für eine nachhaltigere und profitablere Zukunft zu treffen.“
Paula den Hartog, Manager Sustainability & Innovation MPS: „Für uns ist es wichtig, die Produzenten unterstützen zu können. Mit diesem Tool wird das möglich. Wir können eine FloriPEFCR-Berechnung durchführen, die zum größten Teil auf den bereits erfassten Daten der Erzeugerbetriebe basiert. Das vereinfacht den Prozess und verringert den Aufwand erheblich. Der HortiFootprint Calculator bietet die Möglichkeit, gezielt daran zu arbeiten, Betriebe nachhaltiger zu machen, und zwar auf der Grundlage von Footprint-Daten und einer übersichtlichen Darstellung der finalen Berechnung in einem benutzerfreundlichen Dashboard. Dank der Expertise und der fortschrittlichen Systeme von MPS erreicht die Qualität der Daten automatisch ein höheres Level. Die Berechnungen sind garantiert zuverlässig und heben sich qualitativ von vielen anderen Lösungen ab. Alles in allem sind wir sehr stolz auf diese runderneuerte Version!“
Für bestehende LetsGrow.com-Kunden und Gartenbaubetriebe mit MPS-ABC-Zertifizierung ist es noch einfacher, eine Fußabdruck-Berechnung durchführen zu lassen, da die Daten der sechs Basisindikatoren, durch die vom Betrieb erfassten Verbräuche, bereits bekannt sind.
Der HortiFootprint Calculator wurde von MPS und LetsGrow.com entwickelt und vereint weltweit führendes Fachwissen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und Daten für den Gartenbau.
Wenn Sie daran interessiert sind, wie der HortiFootprint Calculator Sie und Ihr Unternehmen unterstützen kann, besuchen Sie die Website www.hortifootprintcalculator.com
Vor über 30 Jahren begann mein Weg bei MPS mit einer Stellenanzeige in der Zeitung. Nach der Geburt meiner Tochter war ich wieder auf der Suche nach einer Arbeit und kam in die Abteilung für Dateneingabe. Damals wurden alle Daten noch manuell von Papierformularen eingegeben. Seitdem habe ich miterlebt, wie die Organisation gewachsen ist und sich verändert hat, und habe mich selbst mit ihr weiterentwickelt.Heute arbeite ich in der Abteilung Service & Support. Kein Tag ist wie der andere: Mal helfe ich einem Kunden bei Fragen zur Datenerfassung, mal denke ich bei Anforderungen der Versteigerung oder der UO mit. Gerade diese Abwechslung und der persönliche Kontakt mit Kunden machen meine Arbeit jeden Tag aufs Neue interessant.
2008 kam ich über eine Zeitarbeitsfirma als Sekretärin zu MPS. Danach war ich in verschiedenen Funktionen bei MPS und MPS-ECAS tätig, unter anderem im Serviceteam und als Planerin. 2018 verließ ich die Organisation für einige Zeit, kehrte aber 2023 als Backoffice-Mitarbeiterin zu MPS-ECAS zurück. Das Team ist einfach zu nett und die Welt des Zierpflanzenbaus so innovativ, dass es mich immer wieder dorthin zog. Kurz darauf begann ich bei MPS als Koordinatorin Niederlande.Keine Woche ist wie die andere. Montag ist mein fester Bürotag. Dann finden die meisten Besprechungen statt und wir starten gemeinsam in die Woche. Dienstags plane ich häufig Besuche ein, die etwas weiter entfernt sind. Dann bin ich den ganzen Tag unterwegs, um Zierpflanzenbaubetriebe und Handelsunternehmen zu unterstützen und zu beraten. Mittwochs und donnerstags arbeite ich von zu Hause aus oder habe Termine in der näheren Umgebung. Dann beschäftige ich mich mit E-Mails, Telefongesprächen, Akquise und anderen Aufgaben. Außerdem besuche ich regelmäßig Messen, betreue den MPS-Stand oder nehme an Veranstaltungen und Besprechungen teil. Kurz gesagt: Langweilig wird es nie.
Im letzten Jahr meines Studiums der Umweltwissenschaften kam ich für ein Praktikum zu MPS. Das Praktikum gefiel beiden Seiten so gut, dass ich anschließend bleiben konnte. Das fühlte sich wie ein ganz natürlicher Schritt an, weil ich mich hier sofort wohlfühlte und die Möglichkeit bekam, mich weiterzuentwickeln.Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich arbeite an verschiedenen Projekten und Produkten, führe Untersuchungen und Analysen durch und denke über praktische Lösungen mit. Außerdem betreue ich verschiedene Systeme, unterstütze Kunden bei komplexen fachlichen Fragen und arbeite mit externen Partnern zusammen. Gerade diese Kombination macht meine Arbeit interessant und sorgt dafür, dass keine Woche wie die andere ist.
Über einen Freund, der im Schülerteam von MPS arbeitete, kam ich zu MPS. Während meines Studiums der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb arbeitete ich weiterhin hier und am Ende meines Studiums, im Jahr 2004, fragte mich MPS, ob ich fest angestellt werden möchte. Das erschien mir eine gute Chance und inzwischen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen.Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht meine Arbeit so interessant. Einen großen Teil meiner Woche verbringe ich mit Projektbesprechungen und damit, Wünsche aus der Organisation in praktische Lösungen zu übersetzen. Ein fester Termin ist der Donnerstagnachmittag, den ich gemeinsam mit einem Kollegen dafür reserviere, MPS jede Woche um 1 % besser zu machen. Wir experimentieren zum Beispiel mit KI, entwickeln Prototypen, verbessern Prozesse oder arbeiten neue Ideen aus. Das Ziel ist immer, intelligenter zu arbeiten und mehr Mehrwert für Kollegen, Kunden und die Organisation zu schaffen.