Klondike Gardens ist schon seit 1984 auf die Produktion von Gerbera spezialisiert. Als Mitglied der Genossenschaft Summit Gerbera wird Nachhaltigkeit in diesem Betrieb großgeschrieben. Gärtner Ruud van Leeuwen betont, dass dieses Ansinnen von einer inneren Motivation getrieben wird, nicht nur von externen Vorschriften: „Wir tun das nicht nur, weil wir es müssen, sondern weil wir es selbst wollen.“

Tom und Ruud van Leeuwen
Die Gärtnereien von Summit Gerbera (Klondike Garden, De Zuidplas, Villa Gerbera Koolhaas und Den Houter) wenden die neuesten Techniken und Methoden an. Van Leeuwen sagt: „In den letzten Jahren haben wir dem integrierten Pflanzenschutz große Aufmerksamkeit gewidmet. Wir setzen nicht nur mehr biologische Bekämpfungsmittel ein, sondern auch Lockpflanzen.“ Neue Schädlinge erschweren diese Vorgehensweise manchmal, aber der Betrieb möchte den eingeschlagenen Weg dennoch fortsetzen.
Zusammenarbeit und Wissensteilung
Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Genossenschaft teilen die Gärtner ihr Wissen zu Themen wie Pflanzenschutz, Entfeuchtung und Energieverbrauch. „Gemeinsam probieren wir alle Möglichkeiten aus“, sagt van Leeuwen. „So lernen wir als Branche, die Dinge immer besser zu machen.“

Jaré Reijm
Aufmerksamkeit für eine nachhaltige Branche
Jaré Reijm, Vorsitzender von Summit Gerbera, bestätigt, dass Nachhaltigkeit immer das Ziel ist. Er plädiert zudem für eine stärkere Sichtbarkeit der Bemühungen der Branche. „Als Branche müssen wir mehr zeigen, was wir richtig machen. Ich sehe dabei auch eine Rolle für MPS: dabei helfen, zu kommunizieren, wie wir zu einer besseren Welt beitragen.“
Dem stimmt van Leeuwen zu: „Wir arbeiten gemeinsam daran, Probleme anzugehen und die Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Diese Geschichte müssen wir auf die richtige Art und Weise erzählen. So können wir zeigen, welche Schritte wir setzen. Ganz ohne Verbrauch von Rohstoffen, Energie, Düngern und Pflanzenschutzmitteln geht es leider nicht, aber wir unternehmen möglichst viel, um die Auswirkungen unserer Tätigkeit einzuschränken.“
Gemeinsam vorwärts
Zertifikate wie MPS-A und MPS-GAP zeigen, dass Summit Gerbera auf dem richtigen Weg ist. Für die Zukunft gibt es noch genug Initiativen, die einen Fortschritt bringen sollen. Jaré Reijm nennt als Beispiel, dass die Gärtnereien der Genossenschaft den ökologischen Fußabdruck ihrer Gerbera-Produktion berechnen.
Darüber hinaus vergrößert Kwekerij De Zuidplas, eine der Gärtnereien von Summit Gerbera, derzeit ihren Betrieb und errichtet auch einen Neubau. „Dort arbeiten wir an neuen Formen der nachhaltigen Produktion, etwa einem neuen Boden und einem Entfeuchtungssystem.“ Wer mehr wissen möchte: Die Türen stehen für Kollegen immer offen.