MPS arbeitet gemeinsam mit LetsGrow.com an einem Software-Tool, mit dessen Hilfe die Umweltauswirkungen der Kulturprozesse von Blumen und Pflanzen ermittelt werden können. Dieses Software-Tool basiert auf der Berechnungsgrundlage für den HortiFootprint. Dabei handelt es sich um eine Lebenszyklusanalyse (LCA), die speziell für den Gartenbau entwickelt wurde. Die Informationen, die der HortiFootprint liefert, ermöglichen es den Produzenten, beim Anbau von Zierpflanzen und Gehölzen Entscheidungen zu treffen, um noch umweltbewusster arbeiten zu können.
Mit dem HortiFootprint haben MPS und andere Organisationen eine international anerkannte Methode zur Ermittlung des ökologischen Fußabdrucks von gartenbaulichen Erzeugnissen erarbeitet. Diese soll einen besseren Einblick in das Ausmaß der Umweltbelastungen geben, die die Kultur von Gartenbauprodukten „cradle to grave“ – also von Anfang bis zum Ende – mit sich bringt. Letsgrow.com und MPS arbeiten nun gemeinsam an einem Software-Tool, das die Berechnungsgrundlage des HortiFootprint aufgreift, um eine praxisnahe Nutzung zu ermöglichen.
Erläuterung der Ergebnisse
Das von LetsGrow.com entwickelte Tool wird aktuell von fünf Decorum-Gärtnereien getestet. „Die Teilnehmer sind begeistert. Besonders erfreulich war, dass unter den Teilnehmern sofort eine Diskussion über die Ergebnisse entstanden ist“, berichtet Winny van Heijningen, Sales Manager bei LetsGrow.com. „Produzenten, die ähnliche Kulturen anbauen, haben versucht, sich die Ergebnisse zu erklären. Sie diskutierten beispielsweise darüber, warum der eine bei einem bestimmten Faktor, wie der Energie, schlechter abschneidet als der andere, und auf diese Weise konnten sie voneinander lernen. LetsGrow.com ist eine Datenplattform, die Gartenbaubetrieben, Anbauberatern und Lieferanten auf der ganzen Welt, in Echtzeit, einen Einblick in Kulturdaten bietet. So haben sie die Möglichkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um kommerziell erfolgreich und gleichzeitig nachhaltig zu kultivieren.
Unterstützung bei der Auswahl
Neben dem Einsatz von Energie, Pflanzenschutz- und Düngemitteln, sind auch Wasser, Flächennutzung und Verpackungen wichtige Faktoren, die in die Berechnung einfließen. Insgesamt umfasst der HortiFootprint sechzehn Umweltindikatoren und bildet den gesamten Lebenszyklus gartenbaulicher Produkte ab. Ein einfaches Beispiel, wie die Daten genutzt werden können, ist, dass sie eine Entscheidungsgrundlage für die Wahl zwischen Kunststoff- und Papierverpackungen für Zierpflanzen bieten. Sie könnten auch die Basis für eine strategische Entscheidung über den Einsatz von Energie und Pflanzenschutzmitteln sein.
„Dies ist nun der nächste Schritt bei der Entwicklung des Softwaretools“, so Van Heijningen. „Wir wollen das Tool insofern erweitern, dass Produzenten damit bestimmte Szenarien simulieren können. Die Nutzer des Tools wären dann in der Lage, Berechnungen für verschiedene Situationen durchzuführen. Auf diese Art und Weise haben sie die Möglichkeit zu berechnen, wie sie nachhaltiger arbeiten könnten, wenn sie sich beispielsweise für die Verwendung eines anderen Pflanzenschutzmittels entscheiden würden. Letztendlich werden die Produzenten dadurch auch weniger verbrauchen und damit ihre Kosten reduzieren. Neben dem Nachhaltigkeitsaspekt ist dies ein weiterer Anstoß, den eigenen Verbrauch weiter zu reduzieren.“
Gesamter Lebenszyklus
Zurzeit ist das Software-Tool noch auf die Faktoren ausgerichtet, die den Klimawandel beeinflussen. LetsGrow.com und MPS werden jedoch in nächster Zeit an einer Ausweitung des Tools arbeiten, vom CO2-Fußabdruck hin zum ökologischen Fußabdruck, der den gesamten Lebenszyklus eines Zierpflanzenprodukts abbilden wird. Van Heijningen: „Schließlich wollen wir die Erzeugerbetriebe in die Lage versetzen, häufiger gezieltere Berechnungen durchführen zu können, um so ihre Nachhaltigkeitsanstrengungen zu erfassen, zu kontrollieren und in der Konsequenz ihren Footprint zu verkleinern.“
Vor über 30 Jahren begann mein Weg bei MPS mit einer Stellenanzeige in der Zeitung. Nach der Geburt meiner Tochter war ich wieder auf der Suche nach einer Arbeit und kam in die Abteilung für Dateneingabe. Damals wurden alle Daten noch manuell von Papierformularen eingegeben. Seitdem habe ich miterlebt, wie die Organisation gewachsen ist und sich verändert hat, und habe mich selbst mit ihr weiterentwickelt.Heute arbeite ich in der Abteilung Service & Support. Kein Tag ist wie der andere: Mal helfe ich einem Kunden bei Fragen zur Datenerfassung, mal denke ich bei Anforderungen der Versteigerung oder der UO mit. Gerade diese Abwechslung und der persönliche Kontakt mit Kunden machen meine Arbeit jeden Tag aufs Neue interessant.
2008 kam ich über eine Zeitarbeitsfirma als Sekretärin zu MPS. Danach war ich in verschiedenen Funktionen bei MPS und MPS-ECAS tätig, unter anderem im Serviceteam und als Planerin. 2018 verließ ich die Organisation für einige Zeit, kehrte aber 2023 als Backoffice-Mitarbeiterin zu MPS-ECAS zurück. Das Team ist einfach zu nett und die Welt des Zierpflanzenbaus so innovativ, dass es mich immer wieder dorthin zog. Kurz darauf begann ich bei MPS als Koordinatorin Niederlande.Keine Woche ist wie die andere. Montag ist mein fester Bürotag. Dann finden die meisten Besprechungen statt und wir starten gemeinsam in die Woche. Dienstags plane ich häufig Besuche ein, die etwas weiter entfernt sind. Dann bin ich den ganzen Tag unterwegs, um Zierpflanzenbaubetriebe und Handelsunternehmen zu unterstützen und zu beraten. Mittwochs und donnerstags arbeite ich von zu Hause aus oder habe Termine in der näheren Umgebung. Dann beschäftige ich mich mit E-Mails, Telefongesprächen, Akquise und anderen Aufgaben. Außerdem besuche ich regelmäßig Messen, betreue den MPS-Stand oder nehme an Veranstaltungen und Besprechungen teil. Kurz gesagt: Langweilig wird es nie.
Im letzten Jahr meines Studiums der Umweltwissenschaften kam ich für ein Praktikum zu MPS. Das Praktikum gefiel beiden Seiten so gut, dass ich anschließend bleiben konnte. Das fühlte sich wie ein ganz natürlicher Schritt an, weil ich mich hier sofort wohlfühlte und die Möglichkeit bekam, mich weiterzuentwickeln.Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich arbeite an verschiedenen Projekten und Produkten, führe Untersuchungen und Analysen durch und denke über praktische Lösungen mit. Außerdem betreue ich verschiedene Systeme, unterstütze Kunden bei komplexen fachlichen Fragen und arbeite mit externen Partnern zusammen. Gerade diese Kombination macht meine Arbeit interessant und sorgt dafür, dass keine Woche wie die andere ist.
Über einen Freund, der im Schülerteam von MPS arbeitete, kam ich zu MPS. Während meines Studiums der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb arbeitete ich weiterhin hier und am Ende meines Studiums, im Jahr 2004, fragte mich MPS, ob ich fest angestellt werden möchte. Das erschien mir eine gute Chance und inzwischen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen.Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht meine Arbeit so interessant. Einen großen Teil meiner Woche verbringe ich mit Projektbesprechungen und damit, Wünsche aus der Organisation in praktische Lösungen zu übersetzen. Ein fester Termin ist der Donnerstagnachmittag, den ich gemeinsam mit einem Kollegen dafür reserviere, MPS jede Woche um 1 % besser zu machen. Wir experimentieren zum Beispiel mit KI, entwickeln Prototypen, verbessern Prozesse oder arbeiten neue Ideen aus. Das Ziel ist immer, intelligenter zu arbeiten und mehr Mehrwert für Kollegen, Kunden und die Organisation zu schaffen.