Zertifizierungen und FSI-Konformität
Was ist FSI?
FSI (Floriculture Sustainability Initiative) ist eine Zusammenarbeit in der Zierpflanzenbranche, die nachhaltige Produktion und Handel fördert.
Warum FSI erfüllen?
Ab 2026 wird die FSI-Zertifizierung für viele Lieferanten über Royal FloraHolland verpflichtend und zunehmend von Einzelhändlern gefordert.
Wir haben MPS-A, MPS-GAP und GRASP. Genügt das für FSI? GRASP und MPS-SQ sind doch gleichwertig, oder?
Ja, das genügt, aber GRASP und MPS-SQ sind nicht gleichwertig. MPS-SQ (sozial) ist derzeit nur in den Risikoländern erforderlich.
Wir haben MPS-ABC und MPS-GAP. Was muss ich noch tun, um FSI-konform zu sein?
Wenn die Zertifikate gültig sind, sind Sie FSI-konform. Dies ist auf den Handelsportalen zu sehen.
Wird von Ihnen ein Zertifikat ausgestellt, aus dem hervorgeht, dass man FSI-konform ist?
Nein, das ist eine Anzeige auf den Handelsportalen, zum Beispiel Floriday.
Für MPS-GAP muss man MPS-ABC haben und ist daher FSI-konform. Wird hierfür ein Logo ausgegeben, das man zum Nachweis verwenden kann, oder ein Zertifikat ausgestellt?
Nein, das ist eine Anzeige auf den Handelsportalen. Sie können aber die MPS-Vignette verwenden (steht im Kundenportal zum Download bereit).
Stimmt es, dass man Royal FloraHolland nicht mehr beliefern darf, wenn man FSI nicht erfüllt?
Die Zertifizierungspflicht von Royal FloraHolland tritt je nach Paket, dass Sie dort abnehmen, am 1. Januar 2026 oder 1. Juli 2027 in Kraft.
Muss für Royal FloraHolland alles am 1. Januar fertig sein oder erst dann, wenn man wieder versteigert, zum Beispiel im Mai?
Bei saisonalen Produkten müssen Sie FSI-konform sein, sobald Sie wieder mit der Versteigerung beginnen.
Kann ich auch nur ein Produkt zertifizieren lassen?
MPS-ABC und MPS-GAP sind Betriebszertifikaten, diese gelten also für alle Zierpflanzenprodukte Ihres Betriebs.




Vor über 30 Jahren begann mein Weg bei MPS mit einer Stellenanzeige in der Zeitung. Nach der Geburt meiner Tochter war ich wieder auf der Suche nach einer Arbeit und kam in die Abteilung für Dateneingabe. Damals wurden alle Daten noch manuell von Papierformularen eingegeben. Seitdem habe ich miterlebt, wie die Organisation gewachsen ist und sich verändert hat, und habe mich selbst mit ihr weiterentwickelt.Heute arbeite ich in der Abteilung Service & Support. Kein Tag ist wie der andere: Mal helfe ich einem Kunden bei Fragen zur Datenerfassung, mal denke ich bei Anforderungen der Versteigerung oder der UO mit. Gerade diese Abwechslung und der persönliche Kontakt mit Kunden machen meine Arbeit jeden Tag aufs Neue interessant.
2008 kam ich über eine Zeitarbeitsfirma als Sekretärin zu MPS. Danach war ich in verschiedenen Funktionen bei MPS und MPS-ECAS tätig, unter anderem im Serviceteam und als Planerin. 2018 verließ ich die Organisation für einige Zeit, kehrte aber 2023 als Backoffice-Mitarbeiterin zu MPS-ECAS zurück. Das Team ist einfach zu nett und die Welt des Zierpflanzenbaus so innovativ, dass es mich immer wieder dorthin zog. Kurz darauf begann ich bei MPS als Koordinatorin Niederlande.Keine Woche ist wie die andere. Montag ist mein fester Bürotag. Dann finden die meisten Besprechungen statt und wir starten gemeinsam in die Woche. Dienstags plane ich häufig Besuche ein, die etwas weiter entfernt sind. Dann bin ich den ganzen Tag unterwegs, um Zierpflanzenbaubetriebe und Handelsunternehmen zu unterstützen und zu beraten. Mittwochs und donnerstags arbeite ich von zu Hause aus oder habe Termine in der näheren Umgebung. Dann beschäftige ich mich mit E-Mails, Telefongesprächen, Akquise und anderen Aufgaben. Außerdem besuche ich regelmäßig Messen, betreue den MPS-Stand oder nehme an Veranstaltungen und Besprechungen teil. Kurz gesagt: Langweilig wird es nie.
Im letzten Jahr meines Studiums der Umweltwissenschaften kam ich für ein Praktikum zu MPS. Das Praktikum gefiel beiden Seiten so gut, dass ich anschließend bleiben konnte. Das fühlte sich wie ein ganz natürlicher Schritt an, weil ich mich hier sofort wohlfühlte und die Möglichkeit bekam, mich weiterzuentwickeln.Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich arbeite an verschiedenen Projekten und Produkten, führe Untersuchungen und Analysen durch und denke über praktische Lösungen mit. Außerdem betreue ich verschiedene Systeme, unterstütze Kunden bei komplexen fachlichen Fragen und arbeite mit externen Partnern zusammen. Gerade diese Kombination macht meine Arbeit interessant und sorgt dafür, dass keine Woche wie die andere ist.
Über einen Freund, der im Schülerteam von MPS arbeitete, kam ich zu MPS. Während meines Studiums der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb arbeitete ich weiterhin hier und am Ende meines Studiums, im Jahr 2004, fragte mich MPS, ob ich fest angestellt werden möchte. Das erschien mir eine gute Chance und inzwischen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen.Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht meine Arbeit so interessant. Einen großen Teil meiner Woche verbringe ich mit Projektbesprechungen und damit, Wünsche aus der Organisation in praktische Lösungen zu übersetzen. Ein fester Termin ist der Donnerstagnachmittag, den ich gemeinsam mit einem Kollegen dafür reserviere, MPS jede Woche um 1 % besser zu machen. Wir experimentieren zum Beispiel mit KI, entwickeln Prototypen, verbessern Prozesse oder arbeiten neue Ideen aus. Das Ziel ist immer, intelligenter zu arbeiten und mehr Mehrwert für Kollegen, Kunden und die Organisation zu schaffen.